Akute Sinusitis – Hilfe bei Nasennebenhöhlenschmerzen & verstopfter Nase
Ihre HNO-Ordination HNO Augarten in Wien informiert über Ursachen, Symptome und Behandlung
Was ist eine akute Sinusitis?
Bei einer akuten Sinusitis (akuten Nasennebenhöhlenentzündung) ist die Schleimhaut in der Nase und den Nasennebenhöhlen entzündet und geschwollen.
Dadurch können die Ausgänge der Nasennebenhöhlen verlegt sein – Schleim und Sekret stauen sich, und es entstehen druckartige Schmerzen im Gesicht.
Typische Symptome einer akuten Sinusitis:
Diese Beschwerden treten häufig im Anschluss an einen Schnupfen oder grippalen Infekt auf.
Ursachen einer akuten Sinusitis
In den meisten Fällen ist die akute Sinusitis viral bedingt – also eine Folge einer Erkältung oder Virusinfektion.
Zunächst ist das Nasensekret klar oder weißlich. Kommt es jedoch zu einer bakteriellen Superinfektion, verändert sich das Sekret:
es wird gelb-grün, dickflüssig und die Schmerzen nehmen zu.
Sonderform: Dentogene Sinusitis
Manchmal entsteht eine Sinusitis auch durch eine Entzündung eines Oberkieferzahns.
Dann treten meist einseitige Symptome auf, z. B.:
Diese Form der Nasennebenhöhlenentzündung wird gemeinsam von HNO-Facharzt und Zahnarzt behandelt
Wann sollten Sie zum HNO-Arzt?
Ein viraler Schnupfen heilt meist nach 5–7 Tagen ab.
Ein Besuch beim HNO Arzt (gerne in unserer Ordination HNO Augarten) ist jedoch wichtig, wenn:
In diesen Fällen liegt wahrscheinlich eine bakterielle Sinusitis vor – manchmal (selten) ist auch eine dringende Behandlung oder Operation erforderlich.
Untersuchung in der Ordination HNO Augarten Wien
Die Diagnose bei uns erfolgt durch eine gründliche klinische Untersuchung und eine Endoskopie der Nase.
Dabei beurteilt der HNO-Arzt bzw. die HNO-Ärztin die Schleimhaut und die Eingänge zu den Nasennebenhöhlen.
In schweren oder komplizierten Fällen kann ergänzend ein Röntgen oder CT der Nasennebenhöhlen notwendig sein.
Die Untersuchung in unserer Ordination ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Behandlung der akuten Sinusitis
Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad und Dauer der Symptome.
1. Behandlung im Virusstadium (1.–5. Tag)
Ziel: Abschwellen der Schleimhäute und Verbesserung der Belüftung der Nasennebenhöhlen.
Empfohlene Maßnahmen:
Nasenduschen sollten im akuten Stadium nur nach Rücksprache mit dem HNO-Arzt angewendet werden.
2. Lokale Behandlung in der HNO-Ordination
Bei starker Schwellung der Schleimhaut kann vom HNO-Arzt eine abschwellende Naseneinlage durchgeführt werden:
Ein mit Medikamenten getränkter Wattestreifen wird für ca. 15 – 20 Minuten in die Nase eingelegt, um die Zugänge zu den Nebenhöhlen direkt zu öffnen.
Das führt oft zu einer raschen Linderung der Schmerzen und Druckbeschwerden.
3. Behandlung bei bakterieller Sinusitis
Wenn eine bakterielle Entzündung vorliegt, ist eine Antibiotikatherapie notwendig.
In der Regel kommen Penicillinpräparate (bei Nicht-Allergikern) zum Einsatz.
Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und Komplikationen zu verhindern.
Vorbeugung – So vermeiden Sie wiederkehrende Sinusitis
Durch eine solche Operation können zwar wiederkehrende Infekte nicht vermieden werden, jedoch der Schweregrad und die Dauer von wiederkehrenden Entzündungen
Gerne können Sie bei uns einen Termin zur Behandlung Ihrer akuten oder wiederkehrenden Nasennebenhöhlen-Probleme vereinbaren:
